Galiano Device im Interview
Jeder der in schon ein paar Mal im Pussycat Club war kennt Michael und Patrick. Wen bitte?? Das fragen sich bestimmt gerade viele, die beiden sympathischen Jungs sind den Meisten unter dem Namen "Galiano Device" eher ein Begriff. Unser Redakteur Alessandro De Angelis traf sich mit den Beiden, um bei schönem Wetter ein wenig zu plaudern.
PC: Wie und wann habt ihr euch kennen gelernt?
Patrick: Wir kennen uns seit der 5ten Klasse und sind seit dem eigentlich dicke Kumpels.
Michael: Eigentlich hat es in deinem Partykeller angefangen.
Patrick: Stimmt, ich hab früher die ersten Parties veranstaltet. Mit lauter Musik und so, das waren wohl die Anfänge.
Michael: Ja und irgendwann kamen dann die Plattenspieler und dann hat halt jeder für sich aufgelegt. Aber wir haben dann auch schnell gemerkt, dass das zusammen ganz gut geht.
PC: Was habt ihr in euren Anfängen aufgelegt?
Patrick: Ich hab schon immer House aufgelegt, aber eher die kommerziellere Schiene. War damals halt als „Techno“ verpönt.
Michael: Ich hab mit Techno angefangen, ich will nicht Elektro sagen, weil es eben nicht das ist, was heute alle unter Elektro verstehen. Sachen wie halt eben Chris Liebling, Dave Clarke und so. Ist dann alles etwas härter geworden und irgendwann kam dann House dazu.
Patrick: Als wir dann im Four Runners unsere ersten Auftritte hatten war es halt so das ich eben meine Stunde House gespielt habe und Michi seine Stunde Techno. So nach und nach haben wir uns dann eben angepasst. Damals nannten wir uns noch Electrocuted, was so viel heißt wie "vom Blitz getroffen“.
PC: Warum habt ihr dann euren Namen geändert?
Michael: Electrocuted, da würde man doch sehr vermuten dass da Elektro kommt. Und um eben Missverständnisse oder Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir uns entschlossen, einen neuen Namen zu wählen.
Patrick: Damals hat jeder seine eigene Stunde gespielt und jetzt wechseln wir uns eigentlich nach jedem Track ab, also ist auch im „Stil“ etwas Neues entstanden und darum auch der neue Name.
PC: Ist das Logo mit Absicht ein wenig auf „Miami Vice“ gemacht?
Patrick: Ja schon, ist eben Back to the Roots, so 80er Jahre Stil eben.
Michael: Ich hab auch Platten die älter sind als ich.
Patrick: Hab auch noch Platten von 92 oder 94. Wir legen zwischendrin so Klassiker auf.
So und um noch mal auf das Thema Miami zurück zu kommen, man kann sagen, dass Miami schon sehr unseren Musikstil beeinflusst hat. Es gibt dort auch jedes Jahr eine riesige Musikkonferenz, wo sich die besten Produzenten treffen und ihre neuesten Projekte vorstellen. Miami ist definitiv eine Hochburg der Housemusik.
PC: Was macht ihr, wenn ihr nicht geraden auflegt?
Patrick: Wir studieren beide. Ich studiere Industrial Design.
Michael: Ich studiere Fahrzeugtechnik in Stuttgart und bin nebenher im Rennteam der Uni tätig.
PC: Wie solls mit euch denn weitergehen?
Patrick: Im Moment läuft das Auflegen ganz gut nebenher. Wir möchten jetzt noch nicht zu viel verraten. Es ist viel in Planung aber eben noch nicht alles spruchreif. Wir schauen schon, dass wir vorankommen.
PC: Wart ihr damals beim ersten Mal Auflegen sehr nervös?
Patrick: Ja.
Michael: Wobei es danach noch Partys gab, bei denen ich nervöser war.
PC: Bereitet ihr euch aufs Auflegen vor?
Patrick: Weniger. Wenn wir für jemanden Warm-up machen, dann schauen wir schon, in welche Richtung das Ganze geht. Wenn wir dann auflegen und merken das Publikum geht schon voll mit, dann gehen wir natürlich darauf ein. Musikauswahl ist sehr wichtig, weil es mittlerweile so viel Müll auf dem Markt gibt.
Michael: Das Vorbereiten beginnt ja schon damit, dass man die Platten auswählt und sie immer wieder zu hören. Umso besser man die Lieder kennt, umso besser legt man auf.
PC: Spielt ihr sonst irgendwelche Musikinstrumente?
Beide gleichzeitig: In der Schule damals Blockflöte.
PC: Was hört ihr privat für Musik?
Patrick: Wenn wir feiern gehen dann kann es ruhig ne Gangart härter sein. Hell, Luciano oder Väth zum Feiern gehen immer wieder gerne. Aber nicht zum Auflegen eben.
PC: Welcher Club oder welche Party hat euch am meisten Spaß gemacht?
Patrick: Für mich ganz klar die M1 Exkursion im Pussycat Club mit George Morel.
Michael: In so vielen Clubs haben wir noch gar nicht aufgelegt. Aber der Pussycat Club ist hier in der Gegend für die Art von Musik die wir machen genau der richtige Club. In vielen Läden in Stuttgart und Umgebung wird kein richtiger House gespielt. Aber die beste Party die ich mitgemacht hab, war auch die M1 Exkursion und die Party eine Woche vor dem Closing mit Chris Montana, die Party war Bombe.
PC: Habt ihr schon Connections zu anderen DJs?
Patrick: Syke n Sugarstarr haben uns mal zu einer Party eingeladen, aber wirklich „Freunde“ sind wir jetzt nicht.
PC: Freut ihr euch, wenn euch jemand ein Lob ausspricht?
Michael: Auf jeden Fall.
PC: Kam auch schon mal einer her und meinte, dass ihm das gar nicht gefällt, was ihr da macht?
Patrick: Ich sag mal so: es gibt auch immer Leute die House Musik nicht so zu schätzen wissen.
Michael: Aber so was kommt nicht oft vor. Wenn die Leute tanzen, dann sieht man ja, dass man alles richtig macht.
PC: Gibt es einen Pauschaltipp dem ihr einen jungen DJ geben könnt?
Michael: Üben und immer weiter machen.
Patrick: Üben und seinem eigenen Stil treu bleiben und nicht weil es gerade cool ist etwas anderes zu machen.
PC: Gibt es einen DJ mit dem ihr mal gerne auflegen wollt?
Patrick: Armand van Helden, ganz klar.
Michael: Ein kleiner Auszug aus meiner Liste wäre wohl Franck Roger, Mr. V, Miss Patty.
PC: Was war die geilste Party die ihr als Gast miterlebt habt?
Patrick: Irgendwo auf Ibiza und Loco Dice im Colibri.
Michael: Zombie Nation live im Zapata und Swayzak live im Space.
PC: Euer liebstes Party Getränk?
Michael: Ohne groß nach zu denken, Jacky Cola und Wasser
Patrick: Jacky Cola!!!
PC: Gibt es noch was ihr der Party-Cam Welt mitteilen wollt?
Patrick: Ja wir freuen uns auf die nächste Saison im Pussy und hoffen viele von euch zusehen.
Michael: Ich freue mich über jeden, dem wir mit der Musik eine gute Zeit bereiten können und hoffe, dass viele den ihren finden werden.
PC: Ich bedanke mich bei euch für die Zeit die ihr euch genommen habt und wünsche euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
PC: Wie und wann habt ihr euch kennen gelernt?
Patrick: Wir kennen uns seit der 5ten Klasse und sind seit dem eigentlich dicke Kumpels.
Michael: Eigentlich hat es in deinem Partykeller angefangen.
Patrick: Stimmt, ich hab früher die ersten Parties veranstaltet. Mit lauter Musik und so, das waren wohl die Anfänge.
Michael: Ja und irgendwann kamen dann die Plattenspieler und dann hat halt jeder für sich aufgelegt. Aber wir haben dann auch schnell gemerkt, dass das zusammen ganz gut geht.
PC: Was habt ihr in euren Anfängen aufgelegt?
Patrick: Ich hab schon immer House aufgelegt, aber eher die kommerziellere Schiene. War damals halt als „Techno“ verpönt.
Michael: Ich hab mit Techno angefangen, ich will nicht Elektro sagen, weil es eben nicht das ist, was heute alle unter Elektro verstehen. Sachen wie halt eben Chris Liebling, Dave Clarke und so. Ist dann alles etwas härter geworden und irgendwann kam dann House dazu.
Patrick: Als wir dann im Four Runners unsere ersten Auftritte hatten war es halt so das ich eben meine Stunde House gespielt habe und Michi seine Stunde Techno. So nach und nach haben wir uns dann eben angepasst. Damals nannten wir uns noch Electrocuted, was so viel heißt wie "vom Blitz getroffen“.
PC: Warum habt ihr dann euren Namen geändert?
Michael: Electrocuted, da würde man doch sehr vermuten dass da Elektro kommt. Und um eben Missverständnisse oder Enttäuschungen zu vermeiden, haben wir uns entschlossen, einen neuen Namen zu wählen.
Patrick: Damals hat jeder seine eigene Stunde gespielt und jetzt wechseln wir uns eigentlich nach jedem Track ab, also ist auch im „Stil“ etwas Neues entstanden und darum auch der neue Name.
PC: Ist das Logo mit Absicht ein wenig auf „Miami Vice“ gemacht?
Patrick: Ja schon, ist eben Back to the Roots, so 80er Jahre Stil eben.
Michael: Ich hab auch Platten die älter sind als ich.
Patrick: Hab auch noch Platten von 92 oder 94. Wir legen zwischendrin so Klassiker auf.
So und um noch mal auf das Thema Miami zurück zu kommen, man kann sagen, dass Miami schon sehr unseren Musikstil beeinflusst hat. Es gibt dort auch jedes Jahr eine riesige Musikkonferenz, wo sich die besten Produzenten treffen und ihre neuesten Projekte vorstellen. Miami ist definitiv eine Hochburg der Housemusik.
PC: Was macht ihr, wenn ihr nicht geraden auflegt?
Patrick: Wir studieren beide. Ich studiere Industrial Design.
Michael: Ich studiere Fahrzeugtechnik in Stuttgart und bin nebenher im Rennteam der Uni tätig.
PC: Wie solls mit euch denn weitergehen?
Patrick: Im Moment läuft das Auflegen ganz gut nebenher. Wir möchten jetzt noch nicht zu viel verraten. Es ist viel in Planung aber eben noch nicht alles spruchreif. Wir schauen schon, dass wir vorankommen.
PC: Wart ihr damals beim ersten Mal Auflegen sehr nervös?
Patrick: Ja.
Michael: Wobei es danach noch Partys gab, bei denen ich nervöser war.
PC: Bereitet ihr euch aufs Auflegen vor?
Patrick: Weniger. Wenn wir für jemanden Warm-up machen, dann schauen wir schon, in welche Richtung das Ganze geht. Wenn wir dann auflegen und merken das Publikum geht schon voll mit, dann gehen wir natürlich darauf ein. Musikauswahl ist sehr wichtig, weil es mittlerweile so viel Müll auf dem Markt gibt.
Michael: Das Vorbereiten beginnt ja schon damit, dass man die Platten auswählt und sie immer wieder zu hören. Umso besser man die Lieder kennt, umso besser legt man auf.
PC: Spielt ihr sonst irgendwelche Musikinstrumente?
Beide gleichzeitig: In der Schule damals Blockflöte.
PC: Was hört ihr privat für Musik?
Patrick: Wenn wir feiern gehen dann kann es ruhig ne Gangart härter sein. Hell, Luciano oder Väth zum Feiern gehen immer wieder gerne. Aber nicht zum Auflegen eben.
PC: Welcher Club oder welche Party hat euch am meisten Spaß gemacht?
Patrick: Für mich ganz klar die M1 Exkursion im Pussycat Club mit George Morel.
Michael: In so vielen Clubs haben wir noch gar nicht aufgelegt. Aber der Pussycat Club ist hier in der Gegend für die Art von Musik die wir machen genau der richtige Club. In vielen Läden in Stuttgart und Umgebung wird kein richtiger House gespielt. Aber die beste Party die ich mitgemacht hab, war auch die M1 Exkursion und die Party eine Woche vor dem Closing mit Chris Montana, die Party war Bombe.
PC: Habt ihr schon Connections zu anderen DJs?
Patrick: Syke n Sugarstarr haben uns mal zu einer Party eingeladen, aber wirklich „Freunde“ sind wir jetzt nicht.
PC: Freut ihr euch, wenn euch jemand ein Lob ausspricht?
Michael: Auf jeden Fall.
PC: Kam auch schon mal einer her und meinte, dass ihm das gar nicht gefällt, was ihr da macht?
Patrick: Ich sag mal so: es gibt auch immer Leute die House Musik nicht so zu schätzen wissen.
Michael: Aber so was kommt nicht oft vor. Wenn die Leute tanzen, dann sieht man ja, dass man alles richtig macht.
PC: Gibt es einen Pauschaltipp dem ihr einen jungen DJ geben könnt?
Michael: Üben und immer weiter machen.
Patrick: Üben und seinem eigenen Stil treu bleiben und nicht weil es gerade cool ist etwas anderes zu machen.
PC: Gibt es einen DJ mit dem ihr mal gerne auflegen wollt?
Patrick: Armand van Helden, ganz klar.
Michael: Ein kleiner Auszug aus meiner Liste wäre wohl Franck Roger, Mr. V, Miss Patty.
PC: Was war die geilste Party die ihr als Gast miterlebt habt?
Patrick: Irgendwo auf Ibiza und Loco Dice im Colibri.
Michael: Zombie Nation live im Zapata und Swayzak live im Space.
PC: Euer liebstes Party Getränk?
Michael: Ohne groß nach zu denken, Jacky Cola und Wasser
Patrick: Jacky Cola!!!
PC: Gibt es noch was ihr der Party-Cam Welt mitteilen wollt?
Patrick: Ja wir freuen uns auf die nächste Saison im Pussy und hoffen viele von euch zusehen.
Michael: Ich freue mich über jeden, dem wir mit der Musik eine gute Zeit bereiten können und hoffe, dass viele den ihren finden werden.
PC: Ich bedanke mich bei euch für die Zeit die ihr euch genommen habt und wünsche euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg.
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Autor: Florian
Veröffentlicht: Fr, 03.10.2008


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