Euphonic Funk im Interview
Sie haben in den letzten Jahren eine der steilsten DJ Karrieren in der hiesigen Nightlife-Szene hingelegt, so zählen sie u.a. zu den Residents der Weltbekannten schweizer Private Fiction Partys. Die Rede ist natürlich von Christian Kerestes und Carsten Rheindt, als Team auch besser bekannt unter dem Namen „Euphonic Funk“. Im März sind sie im Pussycat Club (Ludwigsburg) zu hören, vorab standen sie uns zu einem ausführlichen Interview Rede und Antwort.
party-cam: Ein wichtiger Meilenstein in Eurer Karriere ist die Residency im M1 (2004-2006). Wie habt ihr den Sprung in diesen Level geschafft?
Carsten: Durch Raul Rincon und Dj Wallplayer, zwei gute Freunde von uns. Raul Rincon, der damals Resident im M1 war, hat uns einen zweistündigen Auftritt verschafft, da er an diesem Abend schon früher das M1 verlassen musste. Der Abend verlief damals bestens! Den Leuten hat unsere Musik gut gefallen und so kam eines zum anderen.
party-cam: Doch das M1 ist bekanntlich Geschichte... Wie beurteilt Ihr die Entwicklung der Clubszene in Stuttgart, die sich mit dem Phänomen “Theodor-Heuss” merklich verändert hat?
Chris: Trends kommen und gehen und der Markt reinigt sich bekanntlich selbst. Ich persönlich würde nicht die Theodor Heuss Straße als Sündenbock für die schlechten Besucherzahlen in manchen Clubs sehen, sondern eben ganz klar das Ausgehverhalten der Nachtschwärmer. Im Moment ist es sicherlich eine schwierige Zeit für Clubbesitzer, doch das Ausgehverhalten wird sich langfristig wieder ändern.
party-cam: Was war die größte/interessanteste Reise, die Ihr für ein Booking antreten durftet?
Carsten: Jede Reise ist interessant. Ob nun ins nächste Bundesland oder doch sogar raus aus Deutschland.
Wir reisen unsere Bookings generell mit dem eigenen Auto an und so kann man schon sagen dass unser erster Flug zu einem Auftritt nach Dresden ein Highlight war. In anderen Städten, in denen man nicht als LOCAL gehandelt wird, wird man ganz anders behandelt.
party-cam: Auch wenn Ihr schon mit vielen großen DJs gemeinsam hinter dem Pult gestanden seid, wer fehlt noch in Eurer “most wanted” Liste?
Chris: Wir würden sehr gerne einmal mit Luciano vom Cadenza Label spielen, wir lieben seine Musik.
party-cam: Im Jahr 2006 habt ihr euch neben euren vielen Gigs um ein Engagement beim Label Bigcitybeats bemüht. Eure Anstrengungen wurden Anfang 2007 mit einem Künstler-Vertrag belohnt. Welche Hürden musstet Ihr überwinden um dieses Ziel zu erreichen?
Carsten: Von “ Hürden” zu sprechen wäre falsch. Es gab weder Auflagen von seitens BigCityBeats, noch gab es für uns Dinge die wir für uns abklären hätten müssen. Durch die Radioshow durften wir bei den Releasepartys für ca 1 Jahr die Warm Up Gigs spielen und die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut. Die Anfrage dem Label beizutreten kam sogar sehr überraschend für uns. Wir sind froh das dass alles so zustande gekommen ist, denn man sieht zurück auf das letzte Jahr und sieht das man alles richtig gemacht hat.
party-cam: Bei der 7. Auflage der Clubsounds-Reihe BigCityBeats (The Gold Edition) wart Ihr nicht nur als Mixer am Werk, sondern hattet auch die Ehre die Innenseite des CD Covers zu zieren. Wie ist es zum einen in Persona auch einem solchen Medium - das quasi in jedem CD führenden Laden in Deutschland zu erwerben ist - abgedruckt zu sein und auch bei der Musikproduktion ein solche tragende Rolle zu spielen?
Chris: Die BigCityBeats Vol. 7 mixen zu dürfen ist natürlich eine große Ehre für uns und ist auch für unsere weitere Zukunft natürlich ein Meilenstein. Wir sind mit viel Verantwortung an das Thema herange-
treten und denken das wir die Aufgabe gut gemeistert haben. In jeder einzelnen CD abgedruckt zu sein ist natürlich ein weiterer Bonus und macht uns sehr stolz.
party-cam: Wie sehen Eure Pläne für die Zukunft - ggf. auch in Bezug auf Bigcitybeats - aus?
Carsten: Wir haben vor unsere Studioarbeiten zu intensivieren und unser erstes Studioalbum auf den Markt zu bringen. Außerdem wollen wir wieder jede Menge Partys bestreiten und noch mehr glückliche Menschen sehen als in 2007.
party-cam: Du hast im Jahr 2003 die Partyseite “partidos.de” gegründet. Wie kam es dazu, welche Rolle spielt das Projekt für Dich heute und auf deinem Weg bis hin zum BigCityBeats DJ?
Carsten: 2003 habe ich mit 3 Freunden Partidos gegründet, wobei man sagen muss, dass ich letztendlich die Seite 3 Jahre alleine geführt habe und auch zu dem gemacht habe, was sie letztendlich war. Wie du ja selber weißt, lernt man im Nachtleben am besten irgendwelche netten Leute kennen und so kann man schon sagen, dass die Seite mein Einstieg ins Nachtleben war. Nach drei Jahren hat mir dann am Ende die Kraft und auch die Motivation gefehlt die Seite am Leben zu erhalten, zudem fehlte auch das nötige Know-How um die Seite technisch so weiter zu entwickeln, um auf dem hart umkämpften Markt bestehen zu können. Ich bin froh, dass ich für die Seite einen Käufer gefunden habe und damit praktisch nicht wie so viele andere den Power OFF Button betätigen musste. Partidos hat seine Pflicht getan, ich mach immer noch dass was mir Spaß macht, nur eben aus einem anderen Blickwinkel und wie es weiter geht werden wir sehn ;)
Um erfolgreich zu sein muss man nur eines tun: arbeiten! Und das egal wo und wie. Gib dein Bestes und was dabei raus kommt wird man am Ende sehen. Und es ist genauso wichtig zu merken wann es jemand besseren gibt und wann es Zeit ist aufzuhören.
party-cam: Wir danken und wünschen weiterhin viel Erfolg!
party-cam: Ein wichtiger Meilenstein in Eurer Karriere ist die Residency im M1 (2004-2006). Wie habt ihr den Sprung in diesen Level geschafft?
Carsten: Durch Raul Rincon und Dj Wallplayer, zwei gute Freunde von uns. Raul Rincon, der damals Resident im M1 war, hat uns einen zweistündigen Auftritt verschafft, da er an diesem Abend schon früher das M1 verlassen musste. Der Abend verlief damals bestens! Den Leuten hat unsere Musik gut gefallen und so kam eines zum anderen.
party-cam: Doch das M1 ist bekanntlich Geschichte... Wie beurteilt Ihr die Entwicklung der Clubszene in Stuttgart, die sich mit dem Phänomen “Theodor-Heuss” merklich verändert hat?
Chris: Trends kommen und gehen und der Markt reinigt sich bekanntlich selbst. Ich persönlich würde nicht die Theodor Heuss Straße als Sündenbock für die schlechten Besucherzahlen in manchen Clubs sehen, sondern eben ganz klar das Ausgehverhalten der Nachtschwärmer. Im Moment ist es sicherlich eine schwierige Zeit für Clubbesitzer, doch das Ausgehverhalten wird sich langfristig wieder ändern.
party-cam: Was war die größte/interessanteste Reise, die Ihr für ein Booking antreten durftet?
Carsten: Jede Reise ist interessant. Ob nun ins nächste Bundesland oder doch sogar raus aus Deutschland.
Wir reisen unsere Bookings generell mit dem eigenen Auto an und so kann man schon sagen dass unser erster Flug zu einem Auftritt nach Dresden ein Highlight war. In anderen Städten, in denen man nicht als LOCAL gehandelt wird, wird man ganz anders behandelt.
party-cam: Auch wenn Ihr schon mit vielen großen DJs gemeinsam hinter dem Pult gestanden seid, wer fehlt noch in Eurer “most wanted” Liste?
Chris: Wir würden sehr gerne einmal mit Luciano vom Cadenza Label spielen, wir lieben seine Musik.
party-cam: Im Jahr 2006 habt ihr euch neben euren vielen Gigs um ein Engagement beim Label Bigcitybeats bemüht. Eure Anstrengungen wurden Anfang 2007 mit einem Künstler-Vertrag belohnt. Welche Hürden musstet Ihr überwinden um dieses Ziel zu erreichen?
Carsten: Von “ Hürden” zu sprechen wäre falsch. Es gab weder Auflagen von seitens BigCityBeats, noch gab es für uns Dinge die wir für uns abklären hätten müssen. Durch die Radioshow durften wir bei den Releasepartys für ca 1 Jahr die Warm Up Gigs spielen und die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut. Die Anfrage dem Label beizutreten kam sogar sehr überraschend für uns. Wir sind froh das dass alles so zustande gekommen ist, denn man sieht zurück auf das letzte Jahr und sieht das man alles richtig gemacht hat.
party-cam: Bei der 7. Auflage der Clubsounds-Reihe BigCityBeats (The Gold Edition) wart Ihr nicht nur als Mixer am Werk, sondern hattet auch die Ehre die Innenseite des CD Covers zu zieren. Wie ist es zum einen in Persona auch einem solchen Medium - das quasi in jedem CD führenden Laden in Deutschland zu erwerben ist - abgedruckt zu sein und auch bei der Musikproduktion ein solche tragende Rolle zu spielen?
Chris: Die BigCityBeats Vol. 7 mixen zu dürfen ist natürlich eine große Ehre für uns und ist auch für unsere weitere Zukunft natürlich ein Meilenstein. Wir sind mit viel Verantwortung an das Thema herange-
treten und denken das wir die Aufgabe gut gemeistert haben. In jeder einzelnen CD abgedruckt zu sein ist natürlich ein weiterer Bonus und macht uns sehr stolz.
party-cam: Wie sehen Eure Pläne für die Zukunft - ggf. auch in Bezug auf Bigcitybeats - aus?
Carsten: Wir haben vor unsere Studioarbeiten zu intensivieren und unser erstes Studioalbum auf den Markt zu bringen. Außerdem wollen wir wieder jede Menge Partys bestreiten und noch mehr glückliche Menschen sehen als in 2007.
party-cam: Du hast im Jahr 2003 die Partyseite “partidos.de” gegründet. Wie kam es dazu, welche Rolle spielt das Projekt für Dich heute und auf deinem Weg bis hin zum BigCityBeats DJ?
Carsten: 2003 habe ich mit 3 Freunden Partidos gegründet, wobei man sagen muss, dass ich letztendlich die Seite 3 Jahre alleine geführt habe und auch zu dem gemacht habe, was sie letztendlich war. Wie du ja selber weißt, lernt man im Nachtleben am besten irgendwelche netten Leute kennen und so kann man schon sagen, dass die Seite mein Einstieg ins Nachtleben war. Nach drei Jahren hat mir dann am Ende die Kraft und auch die Motivation gefehlt die Seite am Leben zu erhalten, zudem fehlte auch das nötige Know-How um die Seite technisch so weiter zu entwickeln, um auf dem hart umkämpften Markt bestehen zu können. Ich bin froh, dass ich für die Seite einen Käufer gefunden habe und damit praktisch nicht wie so viele andere den Power OFF Button betätigen musste. Partidos hat seine Pflicht getan, ich mach immer noch dass was mir Spaß macht, nur eben aus einem anderen Blickwinkel und wie es weiter geht werden wir sehn ;)
Um erfolgreich zu sein muss man nur eines tun: arbeiten! Und das egal wo und wie. Gib dein Bestes und was dabei raus kommt wird man am Ende sehen. Und es ist genauso wichtig zu merken wann es jemand besseren gibt und wann es Zeit ist aufzuhören.
party-cam: Wir danken und wünschen weiterhin viel Erfolg!
Weitere Infos
Kommentare:
schreiben
schreiben
Links:
www.euphonic-funk.de
www.euphonic-funk.de
Autor: Stephan
Veröffentlicht: So, 23.03.2008


News & Stories
